Feedback richtig geben

Feedback richtig geben zu können, ist eine wichtige Fähigkeit von Führungskräften. Denn durch Feedback wird die professionelle Bindung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter sowie das Vertrauen gestärkt.

Warum geben die meisten Führungskräfte zu wenig Feedback?

Fast jede Führungskraft gibt zu wenig Feedback. Dies ist auf viele unterschiedliche Gründe zurück zu führen, wobei die meisten einfach nur nicht wissen, wie man Feedback richtig geben kann. Wie oft soll ich Feedbackgespräche führen? Wann soll ich Feedback überhaupt geben? Und wie mache ich dies am besten? Diese Fragen stellen sich die meisten Führungskräfte und geben am Ende einfach gar nicht oder zu wenig Feedback. Hinzu kommt die Angst vor den möglichen Konsequenzen, wie zum Beispiel Konflikte mit dem betreffenden Mitarbeiter.
Deshalb empfiehlt es sich in einem Führungskräftetraining zu üben, wie man Feedback richtig geben kann. Dadurch sinken automatisch auch die Hemmungen und Ängste und Feedbackgespräche werden zur täglichen Routine.

So können Sie Feedback richtig geben

Die entscheidende Frage ist natürlich, wie man Feedback richtig geben kann. Zunächst ist es wichtig regelmäßiges Feedback als selbstverständlichen Teil in den Arbeitsalltag zu integrieren.
Beachten Sie deshalb auch, dass Sie nur Feedback geben, wenn der Mitarbeiter dazu auch bereit ist und ausreichend Zeit hat. Fragen Sie dazu einfach nach und seien Sie dazu bereit das Gespräch gegebenenfalls erst später zu führen. Im eigentlichen Feedbackgespräch schildern Sie zunächst nur das Verhalten des Mitarbeiters ohne eine Wertung vorzunehmen. Anschließend schildern Sie die Auswirkungen die dieses Verhalten nach sich ziehen könnte. Drohen Sie dabei jedoch nicht, sondern bleiben Sie sachlich. Im letzten Schritt kommt es  dann darauf an, ob Sie positives Verhalten loben wollen oder negatives ändern. Hat der Mitarbeiter eine Aufgabe besonders gut erledigt, bedanken Sie sich und zeigen Ihre Wertschätzung. Motivieren Sie ihn zusätzlich so weiter zu arbeiten.
Anders sieht es bei negativen Feedback aus. Nachdem Sie das Verhalten geschildert und dessen Folgen erklärt haben, fragen Sie was der Mitarbeiter daran ändern könnte. Machen Sie wenn möglich keine Vorschriften, sondern geben dem Mitarbeiter lieber die nötige Zeit von sich aus eine Lösung vorzuschlagen. Falls dem Mitarbeiter also nicht spontan eine Lösung einfällt, vereinbaren Sie einen Termin für ein weiteres Gespräch und kommen auf dieses Problem zurück.

Grundregeln beim Feedback

Achten Sie bei Feedback grundsätzlich darauf, nicht nur zu kritisieren, sondern auch Lob einzubringen. Das Geheimnis liegt also in einem möglichst ausgewogenen Verhältnis von Lob und Kritik. Seien Sie zudem bei Feedback so konkret wie möglich und bauen Sie Beispiele ein, damit der Mitarbeiter möglichst gut versteht was Sie meinen.
Gerade bei Kritik ist es wichtig diskret zu sein. Kritisieren Sie den Angestellten also nicht vor der gesamten Abteilung, sondern nur in einem persönlichen Gespräch. Bei Lob ist diese Regel nicht so entscheidend, da positives Feedback vor anderen Mitarbeitern teilweise noch motivierender wirkt.

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